Yager Code Therapie
Privatpraxis (HeilprG) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Was ist der Yager-Code?
Der Yager-Code ist eine psychotherapeutisch inspirierte Methode, die 1974 von dem Psychologen Dr. Edwin K. Yager entwickelt wurde. Sie basiert auf einem theoretischen Modell innerer Bewusstseinsprozesse und wird ohne klassische Hypnose im Sinne einer Tranceinduktion beschrieben.
Die Methode geht auf die Annahme zurück, dass verschiedene Ebenen des Erlebens unterschieden werden können, darunter bewusste und unbewusste Prozesse sowie ein übergeordnetes Steuerungskonzept, das als „Zentrum“ bezeichnet wird.
Hauptprinzipien der Yager-Therapie
Lebensprägende Konditionierungen:
Unser Verhalten kann durch Erfahrungen geprägt sein, die im Rahmen klassischer und operanter Konditionierungsprozesse entstehen.
Das Unterbewusstsein als Teilesystem:
Im Yager-Code wird das Unterbewusstsein als ein System verschiedener „Anteile“ verstanden, die innere Repräsentationen vergangener Erfahrungen enthalten können.
Persistenz früherer Erfahrungen:
Anteile des Unterbewusstseins können auf früheren Erfahrungen basieren und deren Einfluss auch im gegenwärtigen Erleben fortsetzen, selbst wenn sie heute nicht mehr funktional sind.
Existenz einer höheren inneren Intelligenz:
Der Yager-Code geht von der Annahme aus, dass es eine übergeordnete innere Instanz geben kann, die über bewusste Denkprozesse hinausgehende Informationen verarbeitet.
Die Rolle des Zentrums:
Im Modell des Yager-Codes wird das sogenannte „Zentrum“ (Überbewusstsein) als Instanz beschrieben, die unbewusste Anteile erkennen, mit ihnen in „Kommunikation“ treten und sie im Rahmen des Modells verändern kann.
Was sind Anteile?
Im Yager-Code bezeichnet „Anteil“ eine Form der Konditionierung. Das Unterbewusstsein kann metaphorisch als eine Art Lebensarchiv betrachtet werden, das mit Erinnerungen gefüllt ist, welche durch prägende Erfahrungen entstanden sind. Wenn beispielsweise jemand von einem Hund gebissen wird, wird die Verknüpfung zwischen „Hund“ und „Angst“ im Lebensarchiv festgehalten. Diese Konditionierung kann über lange Zeit bestehen bleiben und auch Jahre später noch verschiedene Probleme und Symptome wie Angst auslösen.
Beispiele für Glaubenssätze:
„Ich fühle mich schuldig“, „Ich bin nicht gut genug“, „Ich muss perfekt sein“!!!
Die Yager-Therapie konzentriert sich darauf, alte Konditionierungen zu ändern. (Rekonditionierung)
Ich will nicht über meine Probleme sprechen...!
Beim Yager-Code ist es nicht unbedingt notwendig, über Ihre Herausforderungen zu sprechen, wenn Sie dazu nicht bereit sind oder es aus verschiedenen Gründen nicht können oder dürfen. Möglicherweise möchten Sie es nicht ansprechen, fühlen sich nicht in der Lage dazu oder es gibt andere Einschränkungen. Der Yager-Code bietet eine alternative Möglichkeit, Ihnen dennoch zu helfen. Diese Methode ermöglicht es Ihnen, Unterstützung zu erhalten und Veränderungen herbeizuführen, ohne dass Sie sich dazu drängen müssen, über Themen zu sprechen, die Sie nicht ansprechen möchten.
Zusammenfassung
Die Konzepte aus dem Yager-Code und anderen psychologischen Ansätzen postulieren, dass unser Leben maßgeblich durch Lebenserfahrungen geprägt wird, einschließlich klassischer und operanter Konditionierungen. Das Unterbewusstsein wird dabei nicht als geschlossenes Ganzes betrachtet, sondern als aus zahlreichen Anteilen bestehend, die innere Repräsentationen aus der Vergangenheit darstellen können. Diese Anteile können ihren Einfluss auch dann ausüben, wenn er für das heutige Leben des betreffenden Menschen nachteilig ist, wie z.B. eine erlernte Angst vor Hunden. Dem Yager-Code zufolge könnte das Zentrum (Überbewusstsein) in der Lage sein, fehlerhafte, unbewusste Anteile zu erkennen, mit ihnen zu kommunizieren und sie neu zu konditionieren (rekonditionieren), um ihren krankmachenden Einfluss zu verringern.
Kontraindikationen
Zu Beginn der Therapie findet ein Informationsgespräch statt, gefolgt von einer Entspannungsphase für den Patienten. Im Rahmen der Therapie unterstütze ich den Patienten dabei, mögliche Ursachen seiner Probleme zu identifizieren und zu bearbeiten. Während dieses Prozesses variieren die individuellen Ergebnisse. Bitte beachten Sie mögliche Kontraindikationen. Detaillierte Informationen finden Sie hier
